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Mehr Ruhe und gezielte Kommunikationspausen gegen
den Corona-Stress

30/03/21

Viele virtuelle Meetings, wenig direkter Austausch und lange Arbeitstage im Home-Office: Das Leben im Spannungsfeld zwischen Job und Privatleben war in den vergangenen Monaten aufgrund der Corona-Krise eine besondere Herausforderung. Bristol Myers Squibb unterstützt daher seine Mitarbeiter:innen mit mehreren neuen Initiativen.

Die Mitarbeiter:innen von Bristol Myers Squibb arbeiten seit Mitte März 2020 mit wenigen Unterbrechungen in erster Linie im Home-Office. Die daraus resultierende Zunahme an Video-Konferenzen, langen Arbeitstagen und eine teilweise Doppelbelastung durch Arbeit und Kinderbetreuung bedeuten für viele vor allem eins: mehr Stress. Aus diesem Grund bietet Bristol Myers Squibb seit Beginn der Pandemie seinen Mitarbeiter:innen noch mehr Unterstützung an.

„Das letzte Jahr war eine enorme Herausforderung für unsere Mitarbeitenden. Aus diesem Grund hat ihnen das deutsche Management Team von Anfang an die größtmögliche Flexibilität eingeräumt, um trotz allem Privat- und Berufsleben gut in Einklang bringen zu können“, sagt Nicole Struck, Executive Director Human Resources bei Bristol Myers Squibb Deutschland. „Die Situation bleibt aber angespannt. Um unsere Kolleginnen und Kollegen noch stärker zu unterstützen, wird es künftig noch mehr Raum für konzentriertes Arbeiten und Kreativität geben.

Ruhepausen schaffen

Was heißt das konkret? An erster Stelle stehen drei strukturelle Initiativen: Days of Rest, Quiet Friday Afternoons und Quiet Week.

  • Days of Rest: Weltweit gibt es im März und im Juni an allen Standorten beziehungsweise im Home-Office jeweils einen arbeitsfreien Tag, der zusätzlich zu den regulären Urlaubstagen gewährt wird.
  • Quiet Friday Afternoons: Um Zeit für konzentriertes und kreatives Arbeiten zu schaffen, werden ab Freitagmittag keine Meetings angesetzt – und wenn, dann nur für Angelegenheiten, die als „business critical“ eingestuft werden, sprich keinen Aufschub erlauben.
  • Quiet Weeks: Jeder Standort von Bristol Myers Squibb weltweit kann in diesem Jahr eine „Quiet Week“ festlegen: In dieser Woche wird auf formale Meetings verzichtet. Das Ziel: Mehr Zeit für intensives Nachdenken und Lernen, Innovation und informellen Austausch, begleitet von praktischen Tipps zum Thema Achtsamkeit.

„Die Initiativen sollen Raum schaffen für Erholung, gedankliche Fokussierung sowie kreatives Arbeiten, was sonst durch die erhöhte Termin-Taktung im rein digitalen Alltag nur wenig Platz hat“, sagt Nicole Struck.

Kommunikationshygiene

Zahlreiche Gelegenheiten zur Entlastung gibt es bereits im regulären Arbeitsalltag: „Schon kleine Anpassungen können eine große Wirkung entfalten, zum Beispiel eine den Bedürfnissen angepasste Kommunikationshygiene“, so Nicole Struck. Meetings werden jetzt grundsätzlich von 60 auf 50 Minuten beziehungsweise von 30 auf 25 Minuten reduziert. Auf diese Weise bleibt Zeit, aufzustehen, sich zu dehnen, einen Kaffee zu holen oder mal frische Luft zu schnappen und sich gedanklich auf den nächsten anstehenden Termin vorzubereiten. „Statt langer E-Mails empfehlen wir den Kolleg:innen, zukünftig auch wieder mehr zu telefonieren – kurze Gespräche erfordern oftmals weniger Zeitaufwand und können die E-Mail-Flut in unseren Postfächern eindämmen“, erläutert Struck.

Living Life Better

Bereits im August 2020 ist das weltweite „Living Life Better Programm“ bei Bristol Myers Squibb in Kraft getreten, was ein umfangreiches Kursangebot sowie Literatur zu Themen wie Stressreduktion, Achtsamkeit und emotionale Widerstandskraft beinhaltet. Ergänzt wird die Initiative durch das „Employee Assistance Program“, ein Netzwerk aus Coaches und Berater:innen, was Mitarbeitenden und deren Familien rund um die Uhr zur Seite steht.

Damit all diese Maßnahmen ihre positiven Effekte entfalten können, haben Führungskräfte eine wichtige Vorbildfunktion – das gilt vom CEO über alle Unternehmensebenen hinweg. „Alles andere wäre nicht authentisch und damit nicht zielführend“, sagt Nicole Struck. „Wenn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber sehen, dass die Führungskräfte konsequent vorangehen und die Maßnahmen selbst umsetzen und mittragen, motiviert das alle, mitzuziehen. Denn ich bin überzeugt, als ein Team werden wir die aktuellen Herausforderungen gemeinsam meistern.“