Roy Raviendran

Mitarbeiterportrait

Roy Raviendran

Market Access Manager

Jeder von uns gibt sein Bestes für das Leben von Patienten. Dafür arbeiten bei Bristol-Myers Squibb Deutschland viele Kollegen tagtäglich in den unterschiedlichsten Bereichen. Vielfalt, Einbindung und Chancengleichheit sind dabei feste Bestandteile unserer Unternehmenskultur. Denn oftmals ist es nicht der direkte Weg aus dem Marketing- oder Biologie-Studium, der zu einem Job in der Pharmaindustrie führt. Manchmal ist es auch der Quereinstieg nach einem Studium aus einem ganz anderen Bereich, ein spezielles Interesse oder aber ein großer glücklicher Zufall.

„Die Vielfalt an Menschen und Themen macht den großen Reiz meiner Arbeit aus.“
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ein Job ist nichts für das sprichwörtliche stille Kämmerlein – im Gegenteil: Als Market Access Manager beschäftigt sich Roy Raviendran mit einer Vielzahl von Themen mit hohem Kommunikationsbedarf. „Man denke beispielsweise an Kosten im Gesundheitssystem oder entsprechende Gesetzesänderungen“, so der gebürtige Wuppertaler. „Bei solchen Themen brauche ich den ständigen Austausch mit Kollegen aus verschiedenen Fachabteilungen im Innendienst.“ Umgekehrt benötigt er ein offenes Ohr für seine Kollegen im Außendienst, die sogenannten Field Access Manager. Sie sind in den Regionen verortet und mit den dortigen Krankenkassen im Austausch. Raviendrans Hauptaufgabe besteht darin, Informationen zu sichten und zusammenzustellen, damit sie optimal vorbereitet in ihre Gespräche gehen können.

„Wir stellen auf Basis empirisch gesammelter und bewerteter wissenschaftlicher Erkenntnisse die Kerneigenschaften unserer zugelassenen Substanzen dar“, erklärt Roy Raviendran. „Unsere Daten sind also evidenzbasiert, wie man sagt, denn für unsere Gesprächspartner bei den Krankenkassen ist es wichtig, verlässlich zu wissen, wie die Medikamente von Bristol-Myers Squibb wirken und sich von anderen Substanzen unterscheiden.“ Seit 2016 widmet der 37-Jährige sich dieser anspruchsvollen Aufgabe. „Die Vielfalt an Menschen und Themen, mit denen ich zu tun habe, und die ständige Kommunikation machen den großen Reiz meiner Arbeit bei Bristol-Myers Squibb aus.“

Ein zweites Studium und dann in den Außendienst

Roy Raviendran studiert zunächst Biologie in Düsseldorf und überlegt anschließend, wie es konkret weitergehen soll: Kurze Zeit denkt er ans Promovieren, auch die Gesundheitsbranche ist ihm nicht fremd – seine aus Indien stammende Mutter war als Krankenschwester auf einer Intensivstation tätig. Doch Kommilitonen wecken sein Interesse an der pharmazeutischen Industrie: „Ursprünglich wollte ich direkt in den Außendienst“, sagt er mit Blick zurück. „Entschieden habe ich mich dann aber für ein Trainee-Programm bei einem Pharmaunternehmen mit dualem Studium in Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Gesundheitsmanagement.“

Im Anschluss daran übernimmt Roy Raviendran eine Stelle als Klinikreferent in Süddeutschland. „Ich war im Vorfeld schon relativ gut informiert, wann und wie lange diese Position frei wird“, lacht er. „Ich habe die Elternzeit-Vertretung für meine damalige Partnerin und heutige Frau übernommen: Das passte zeitlich einfach sehr gut zusammen und wenn etwas unklar war, wusste ich ja, wo ich fragen konnte“, erzählt er. Anschließend arbeitete er zwei Jahre für ein anderes Unternehmen als Field Access Manager in Bayern und Baden-Württemberg. Diese Erfahrung bringt er im April 2016 mit zu Bristol-Myers Squibb, wo er als Market Access Manager zunächst im Bereich der Virologie mit Schwerpunkt Hepatitis C startet und seit 2017 in den Bereichen Hämatologie und Immunonkologie arbeitet.

Letztlich ist alles Teamarbeit

Roy Raviendrans Job ist es, Entwicklungen im Gesundheitswesen zu beobachten, künftige Fragestellungen zu antizipieren und gemeinsam mit Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen zu beantworten. Das geschieht letztlich in Teamarbeit, die Raviendran sehr schätzt. „Die Kultur bei Bristol-Myers Squibb ist geprägt vom Austausch und vom Netzwerken. Wir pflegen beispielsweise eine lebhafte Lunch-Date Kultur: Viele Mitarbeiter knüpfen bei einem entspannten Mittagessen neue Kontakte.“

Schreckt er manchmal am Feierabend hoch, weil er das Gefühl hat, etwas übersehen zu haben? „Eher nicht. Die meisten Veränderungen im Gesundheitssystem verlaufen ja wenig dynamisch. Man kann sich darauf einstellen“, erklärt Raviendran. Aber es gibt Ausnahmen, in denen erhöhtes Tempo gefragt ist: „Da heißt es dann, flexibel sein.“

Seine freie Zeit verbringt er meist mit der Familie, am besten beim Lieblingsitaliener im Münchener Stadtteil Pasing, mit dazugehöriger Eisdiele. „Das passt ganz gut, weil der Kindergarten meiner größeren Tochter Jyodhi um die Ecke ist.“ Als Vater kommen Raviendran die familienfreundlichen Arbeitsbedingungen bei Bristol-Myers Squibb entgegen. Vor kurzem erst kam er zurück aus seiner neunmonatigen Elternzeit für seine jüngere Tochter Nisha. „Genau wie in meinem Berufsalltag waren auch hier hoher Kommunikationsbedarf und Flexibilität an der Tagesordnung – auch zuhause ist bei uns letztlich alles Teamwork.“


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