Meine Mission Immunonkologie

Mitarbeiterportrait

Sandra Lingk

Senior Manager Public Affairs & Patient Affairs Lead Germany

Jeder von uns gibt sein Bestes für das Leben von Patienten. Dafür arbeiten bei Bristol-Myers Squibb Deutschland viele Kollegen tagtäglich in den unterschiedlichsten Bereichen. Vielfalt, Einbindung und Chancengleichheit sind dabei feste Bestandteile unserer Unternehmenskultur. Denn oftmals ist es nicht der direkte Weg aus dem Marketing- oder Biologie-Studium, der zu einem Job in der Pharmaindustrie führt. Manchmal ist es auch der Quereinstieg nach einem Studium aus einem ganz anderen Bereich, ein spezielles Interesse oder aber ein großer glücklicher Zufall.

„Menschen und ihre Geschichten sind Ansporn für mich.“    
S

o wie bei Sandra Lingk, Senior Manager Public Affairs & Patient Affairs Lead. Sie will das große Ganze sehen, die Zusammenhänge verstehen. Sie hört Patienten zu, weil sie herausfinden möchte, wo deren Bedürfnisse liegen. Gespräche mit Medizinern ergänzen das Gesamtbild, wie sie sagt. Immer wieder liest sie sich in neue Themen ein, löchert Experten mit Fragen. „Und dann fasse ich die Informationen in eigenen Worten schriftlich zusammen. Das ist für mich der effektivste Weg, zu lernen.“ Nur was sie selbst versteht, kann sie Patienten auch vermitteln. Denn darum geht es in ihrem Job: „Mit Informationen dazu beitragen, Patienten im Umgang mit ihrer Erkrankung zu unterstützen.“

Auf ihrer Visitenkarte steht „Senior Manager Public Affairs & Patient Affairs Lead Germany“. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit legt Sandra Lingk auf die Patientenkommunikation in der Onkologie. Sie verantwortet unter anderem die Website krebs.de, auf der sich Patienten und andere Interessierte zum Beispiel über die Immunonkologie und zu verschiedenen Themen wie „Nach der Diagnose“ oder „Leben mit Krebs“ informieren können. Zudem berät sie ihre Kollegen in anderen Abteilungen, wenn es darum geht, den etwas abstrakten Begriff der Patientenzentrierung in der Praxis umzusetzen. Denn auf diesem Gebiet tut sich ständig etwas: „Durch die Fortschritte in der Onkologie sehen wir in vielen Fälle ein verlängertes Überleben. Dadurch kommen neue Herausforderungen auf Patienten zu. Neben Versorgungsaspekten gehören dazu zum Beispiel sozialrechtliche Fragen“, erklärt Lingk.

„Das Mehrdimensionale spricht mich an“  

Dass sie sich einmal beruflich mit der Onkologie auseinandersetzen würde, war nicht unbedingt abzusehen. „Ursprünglich wollte ich in die klassische Unternehmenskommunikation, am liebsten an einem Flughafen“, so die gebürtige Düsseldorferin. Doch nach dem Abitur absolvierte sie erstmal den Bachelor Kulturwirt an der Universität Duisburg-Essen, machte ihren Master in Public Relations an der University of Westminster in London und arbeitete sechs Monate an einer Sprachschule in Ávila bei Madrid. „So lernt man, sich auf andere Kulturen einzulassen. Das gilt auch für das Zusammenarbeiten.“

Andere Menschen, andere Länder, andere Sitten – diesen Austausch lebt Sandra Lingk seit ihrer Jugend. Mit den Pfadfindern ging es unter anderem zweimal in die USA. Im Gegenzug zeigte ihre Gruppe den Kids aus Amerika, was Pfadfinder in Deutschland so machen. Und ja, Sandra Lingk kann ein fachgerechtes Lagerfeuer entfachen. „Damit konnte ich erst neulich wieder Freunden während meines Urlaubes in Kanada helfen“, schmunzelt die Rheinländerin. Heute trägt sie keine Kluft mehr, wie die Pfadfinder ihre Uniform selbst nennen, ist aber im Förderverein unterstützend tätig.

Sandra Lingks erster Arbeitgeber in der Kommunikation war eine Agentur. Dort beschäftigte sie sich anfangs mit Lifestyle-Themen. Eines Tages war bei den Kollegen im Healthcare-Team Not am Mann. Sandra Lingk half aus und blieb hängen. „Gesundheit ist ein vielschichtiges Themengebiet. Da kommen Emotionen, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen. Dieses Mehrdimensionale spricht mich an.“

„Nicht belastend, sondern sinnstiftend“

Rund fünf Jahre lang arbeitete Sandra Lingk schon auf Agenturseite für Bristol-Myers Squibb als Kunden – hat dort unter anderem die Einführung eines immunonkologischen Präparats mit begleitet. Nach Stationen in verschiedenen Unternehmen steigt sie 2016 selbst bei Bristol-Myers Squibb ein. Belastet sie der ständige Umgang mit dem Thema Krebs? Sie kenne Patientengeschichten sowohl aus dem beruflichen als auch aus dem privaten Umfeld: „Ich würde das aber nicht als belastend bezeichnen. Diese Begegnungen machen mich eher betroffen, gleichzeitig sind sie sinnstiftend. Die Menschen und ihre Geschichten spornen mich an.“


Verwandte Themen

Meine Mission Immunonkologie

Meine Mission Immunonkologie 

Warum manche Patienten auf immunonkologische Therapien ansprechen und andere nicht: Die Suche der Wissenschaft nach Antworten.

Working Together for patients

Working Together for patients

Bristol-Myers Squibb möchte dazu beitragen, Patienten im Kampf gegen ihre Erkrankung zu unterstützen und ihr Leben zu verbessern. Unsere Mitarbeiter erzählen, was sie inspiriert und motiviert.