Newsletter Ausgabe 1 – Fokusthema: Krebs und Arbeit
der Kampf gegen Krebs ist komplex und benötigt den Einsatz vieler Menschen und Institutionen. Dieser neue Newsletter richtet sich exklusiv an Journalisten und wird vierteljährlich erscheinen. Hier möchten wir Ihnen künftig Menschen, Organisationen und Projekte vorstellen, die ein wichtiger Teil im Kampf gegen Krebs sind. Außerdem werden wir auf aktuelle Themen und Entwicklungen rund um die Erkrankung aufmerksam machen.
Die erste Ausgabe widmet sich dem Thema Krebs und Arbeit: Zum Zeitpunkt ihrer Diagnose ist fast die Hälfte der Betroffenen im erwerbsfähigen Alter. Ihre Gedanken kreisen daher oft auch um die berufliche Zukunft. Den Onkologen Prof. Dr. Mathias Freund von der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs haben wir befragt, wie die Betroffenen mit Kollegen und Vorgesetzten über ihre Erkrankung sprechen können. Neben diesem Interview finden Sie in dieser Ausgabe viele weitere spannende Inhalte, z. B. wie Patienten die Weichen für die Rückkehr ins Berufsleben stellen können und wie internationale Forschungsnetzwerke künftige Behandlungschancen verbessern.
Fokusthema: Krebs und Arbeit
Wenn sie in den Beruf zurückkehren möchten, sollten Krebspatienten die Weichen möglichst früh stellen. Dafür ist es wichtig, dass Betroffene Hilfsangebote sowie ihre Rechte und Pflichten kennen. Dabei unterstützen zum Beispiel die Sozialdienste der Krankenhäuser. Auf www.krebs.de informiert Bristol Myers Squibb über die berufliche Rehabilitation und die stufenweise Wiedereingliederung sowie über weitere Anlaufstellen und Ansprechpartner.
Zum Zeitpunkt ihrer Diagnose sind viele Krebspatienten berufstätig. Nachdem der erste Schock verarbeitet ist, drehen sich ihre Gedanken daher oft auch um ihre berufliche Zukunft. „Die Rückkehr in den Beruf ist ein massives Thema“, sagt Prof. Dr. Mathias Freund. Der Onkologe ist Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs in Berlin.
Prof. Dr. med. Mathias Freund,
geboren 1949, war fast 18 Jahre lang Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin der Universitätsmedizin Rostock. Er hat unter anderem auf dem Gebiet der akuten und chronischen Leukämien sowie der Lymphome und Zytokine geforscht. Von 2012 bis 2015 war Prof. Freund Geschäftsführender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. (DGHO). Seit 2014 ist er Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs.
Herr Prof. Dr. Freund, welche Bedeutung hat die Rückkehr in den Beruf für Menschen mit beziehungsweise nach einer Krebserkrankung?
Onkologie in Zahlen
Quelle: Robert-Koch-Institut, Deutschland GEKID: Krebs in Deutschland 2007–2008. Häufigkeiten und Trends. Gesundheitsberichterstattung des Bundes. 8th revised edition 2012.
Teamwork
Die chronische myeloische Leukämie (CML) ist eine bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems. Moderne Therapien ermöglichen vielen Betroffenen ein weitgehend normales Leben. Die Broschüre „Chronische Myeloische Leukämie“ informiert Patienten über Diagnose und Therapiemöglichkeiten.
Zudem bietet sie Tipps fur den Umgang mit der Erkrankung und eine Übersicht anerkannter Informationsquellen. Der Ratgeber kann auf www.krebs.de kostenlos heruntergeladen werden.
In der Krebsforschung legt Bristol Myers Squibb den Fokus auf die Immunonkologie und beschreitet neue Wege in der Zusammenarbeit mit akademischen Einrichtungen. Von Bristol Myers Squibb ins Leben gerufene interdisziplinäre und weltweit agierende Austauschplattformen tragen dazu
bei, dass künftig noch mehr Patienten eine echte Chance im Kampf gegen Krebs bekommen. Erfahren Sie mehr über dieses Thema in unserem Factsheet „Forschungsnetzwerke“.
Patienten im Kampf gegen ihre Erkrankung unterstützen und ihr Leben verbessern – dafür arbeiten auch bei Bristol Myers Squibb Deutschland viele Menschen in den unterschiedlichsten Bereichen. In mehreren Portraits stellen wir Ihnen einige dieser Kolleginnen und Kollegen vor, zeigen ihren Werdegang und was sie motiviert.