05/08/20

Newsletter Ausgabe 2 – Krebsbekämpfung ist Teamwork

Liebe Leserinnen und Leser,

im Fokus dieser Newsletter-Ausgabe „Krebsbekämpfung ist Teamwork“ stehen die finanziellen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Krebserkrankungen. Gerade junge Erwachsene erfahren nach erfolgreicher Behandlung oft langjährige ökonomische Nachteile. Das zeigen die Fachgesellschaft DGHO (Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie) und die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs in einer aktuellen, gemeinsam erarbeitet Publikation, die wir Ihnen vorstellen möchten.

Außerdem haben wir mit Prof. Dr. Aljoscha Neubauer sowie Dr. Christof Minartz vom Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) darüber gesprochen, wie sich die wirtschaftlichen Folgen einer Krebserkrankung für Patienten und für das Gesundheitswesen verringern ließen. Darüber hinaus gibt es Informationen über das Behandlungskonzept der adjuvanten Therapie, das für einige Patienten bedeutsam sein könnte.

In Zeiten der Corona-Pandemie ist es uns ein großes Anliegen, Krebspatienten – neben dem individuellen Gespräch mit ihrem behandelnden Arzt - auf den Krebsinformationsdienst hinzuweisen. Dieser hat auf seiner Website www.krebsinformationsdienst.de eine Unterseite zum Thema „Coronavirus: Was Krebspatienten beachten sollten" eingerichtet.

Fokusthema: Die finanzielle Situation von Krebspatienten

Junge Krebspatienten bedrücken oft auch finanzielle Sorgen

Insbesondere junge Menschen mit Krebs haben häufig nicht nur mit Symptomen und den Folgen der Erkrankung zu kämpfen, sondern oft auch mit Geldsorgen. Im 16. Band der Gesundheitspolitischen Schriftenreihe der DGHO widmet sich die Fachgesellschaft in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs daher den sozialen und finanziellen Langzeitfolgen von Krebserkrankungen bei Patienten im Alter von 18 bis 39 Jahren. Darüber hinaus gibt der Band Handlungsempfehlungen und ist sozialrechtlicher Ratgeber mit praktischen Informationen.


Prof. Aljoscha Neubauer & Dr. Christof Minartz

Prof. Aljoscha Neubauer & Dr. Christof Minartz

Der sozioökonomische Impact von Krebs 

„Vor allem jüngeren Patienten droht dann die Armut.“

Die Diagnose Krebs ist für Patienten oft ein Schock und wirft zunächst erstmal existenzielle Fragen auf. „Mit zunehmender Dauer der Erkrankung werden dann aber auch die wirtschaftlichen Folgen spürbar und bedeutsam“, sagt Prof. Dr. med. Aljoscha Neubauer vom Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) in München. Wir haben mit ihm und seinem Kollegen Dr. Christof Minartz über die wirtschaftlichen Auswirkungen von Krebserkrankungen gesprochen.

Mehr erfahren

Onkologie in Zahlen

22.000 Menschen

Quelle: Deutsche Rentenversicherung und DGHO / Deutsche Stiftung für junge Erwachse mit Krebs.

Teamwork

„Krebs und Kinderwunsch“ jetzt auf krebs.de

Sind jüngere Menschen von Krebs betroffen, können Erkrankung und Behandlung die Familienplanung beeinflussen. Viele Patienten fragen sich, ob sie nach einer Krebstherapie später noch Kinder bekommen können. Sie möchten wissen, wie sich die Fruchtbarkeit erhalten lässt und wer die Kosten für entsprechende Maßnahmen übernimmt. Antworten liefert die neue Themenseite „Krebs und Kinderwunsch“ auf krebs.de.


Die Immunonkologie im Überblick

Unsere Vision ist es, eines Tages allen Krebspatienten eine Chance auf Heilung geben zu können. Dazu kann die Immunonkologie einen wesentlichen Teil beitragen. Sie unterstützt die natürliche Fähigkeit des körpereigenen Immunsystems, auch bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen. Wie das Wirkprinzip der Immunonkologie funktioniert und bei welchen Krebserkrankungen eine immunonkologische Therapie heute schon infrage kommen kann, erläutert das neue Faktenblatt „Neue Wege in der Krebstherapie. Die Immunonkologie“.

Wichtige Fragen und Antworten zur adjuvanten Therapie im Q&A

Die adjuvante Therapie ist eine ergänzende oder unterstützende Behandlungsmaßnahme in der Krebstherapie, die das Rückfallrisiko senken soll. Sie wird im Anschluss an eine operative Entfernung eines bösartigen Tumors und gegebenenfalls vorhandener Metastasen durchgeführt. Mit ihrer Hilfe können etwaige im Körper zirkulierende Tumorzellen oder nicht sichtbare Krebsabsiedelungen bekämpft werden. In einem Q&A beantworten wir allgemein verständlich die wichtigsten Fragen zum Thema.

Adjuvante Therapie beim malignen Melanom

Bei Patienten mit malignem Melanom in den fortgeschrittenen Stadien III und IV ist das Risiko eines Rückfalls auch nach erfolgreicher Operation groß. Für Melanom-Patienten hat die adjuvante Therapie daher einen besonderen Stellenwert. Wie die adjuvante Therapie funktioniert und für welche Patienten sie infrage kommt, erklärt Prof. Dr. Axel Hauschild, Oberarzt der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel im Interview.

Weiterführende Informationen zur adjuvanten Therapie im Hintergrundbericht

Wer etwas tiefer in das Thema adjuvante Therapie einsteigen möchte, erhält mit unserem Hintergrundbericht detailliertere Informationen. Darin gehen wir zum Beispiel auf verschiedene Optionen der adjuvanten Therapie ein und erläutern die Behandlung am Beispiel des malignen Melanoms.

„Malignes Melanom“ informiert jetzt auch über die adjuvante Therapie

Die Patientenbroschüre „Malignes Melanom – Diagnose & Therapie“ steht ab sofort in aktualisierter und erweiterter Neuauflage zur Verfügung. Darin wird nun verstärkt auch auf die adjuvante Therapie eingegangen.

krebs.de
Krebs.de

Informationsportal für Patienten, Angehörige und Interessierte.

meine vision zero in der onkologie
Meine Vision Zero in der Onkologie

Der Kampf gegen Krebs ist komplex und benötigt den Einsatz vieler Menschen und Institutionen. Wir sind überzeugt: Krebsbekämpfung ist Teamwork!

MB_LPI-Woman-Brown.
Forschung in der Onkologie

In der Krebsforschung legt Bristol Myers Squibb den Fokus auf die Immunonkologie. Dabei beschreiten wir auch neue Wege in der Zusammenarbeit mit akademischen Einrichtungen.