BMS logo

Pressemitteilung

Europäische Kommission erweitert die bestehenden Indikationen von Opdivo® (Nivolumab) um die Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom mit nicht-plattenepithelialer Histologie nach vorheriger Chemotherapie

12/04/16


  • Diese Zulassung erweitert die bestehende Indikation von Nivolumab bei vorbehandelten Patienten mit einem lokal fortgeschrittenen oder metastasierten NSCLC mit plattenepithelialer Histologie nun um Patienten mit nicht-plattenepithelialer Histologie, die zusammen 85 Prozent der Lungenkrebsfälle ausmachen
  • Nivolumab ist der einzige PD-1-Inhibitor, der für ein breites Spektrum von vorbehandelten Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC unabhängig von der PD-L1-Expression zugelassen ist
  • Nivolumab ist der erste und einzige zugelassene PD-1-Inhibitor, für den ein Gesamtüberlebensvorteil im Vergleich zu Docetaxel bei vorbehandelten Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC nachgewiesen wurde

München, 12. April 2016 – Bristol-Myers Squibb gab jetzt bekannt, dass die Europäische Kommission Opdivo® (Nivolumab) als Monotherapie für erwachsene Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) nach vorheriger Chemotherapie zugelassen hat. Nivolumab ist der einzige zugelassene PD-1-Inhibitor, für den ein Gesamtüberlebensvorteil (OS) in zwei verschiedenen Phase-III-Studien bei Patienten mit vorbehandeltem metastasiertem NSCLC nachgewiesen wurde: in einer Studie zum NSCLC mit plattenepithelialer Histologie (CheckMate -017) und in einer Studie zum NSCLC mit nicht-plattenepithelialer Histologie (CheckMate -057), auf denen die Zulassung basiert. Gemeinsam bestätigen die Studien den Nutzen von Nivolumab für vorbehandelte Patienten mit metastasiertem NSCLC unabhängig von der PD-L1-Expression. Die Zulassungserweiterung von Nivolumab gilt in allen 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

Emmanuel Blin, Senior Vice President, Head of Commercialization, Policy and Operations, Bristol-Myers Squibb, erklärte: „Wir haben das Ziel, die Überlebensraten von Patienten mit schwer zu behandelnden Krebsarten wie dem fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom zu verbessern. Die Zulassung steht für unser Engagement, die Fortschritte in der Immunonkologie und damit die Chancen auf Langzeitüberleben einem breiten Spektrum von Lungenkrebspatienten in Europa zugänglich zu machen. Nivolumab ist der erste und einzige in Europa zugelassene PD-1-Inhibitor, der in zwei verschiedenen Phase-III-Studien einen signifikanten Gesamtüberlebensvorteil für diese Patientenpopulation gezeigt hat und bietet damit von dieser Krankheit betroffenen Patienten eine dringend benötigte neue Therapieoption.“

Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie CheckMate -057, die im The New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.1 In der CheckMate -057-Studie wurde Nivolumab im Vergleich mit Docetaxel bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC mit nicht-plattenepithelialer Histologie unabhängig von der PD-L1-Expression untersucht. Nivolumab zeigte einen Gesamtüberlebensvorteil gegenüber Docetaxel und reduzierte das Sterberisiko um 27 % (HR: 0,73; 95 %-KI: 0,59–0,89; p = 0,0015) mit einer 1-Jahres-Überlebensrate von 51 % für Nivolumab (95 %-KI: 44,6–56,1) im Vergleich zu 39 % für Docetaxel (95 %-KI: 33,3–44,6). Biomarkertests auf eine PD-L1-Expression sind für Nivolumab nicht erforderlich. Die Fachinformation weist darauf hin, dass Ärzte das verzögerte Einsetzen der Wirkung von Nivolumab vor dem Beginn der Behandlung von Patienten mit schlechterer Prognose und/oder einem aggressiven Krankheitsverlauf bedenken sollten. Beim NSCLC mit nicht-plattenepithelialer Histologie wurde bei der Behandlung mit Nivolumab im Vergleich zu Docetaxel eine höhere Anzahl an Todesfällen innerhalb der ersten 3 Monate beobachtet. Die mit den vorzeitigen Todesfällen verbundenen Faktoren umfassten schlechtere Prognosen und/oder aggressivere Krankheitsverläufe verbunden mit einer geringen oder keiner Tumor-PD-L1-Expression.

Luis Paz-Ares, MD, Hospital Universitario Doce de Octubre, Madrid, Spanien, erklärte: „Durch die Zulassung steht Nivolumab jetzt einem breiteren Spektrum von Lungenkrebspatienten als Therapieoption zur Verfügung: bei vorbehandelten Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC sowohl mit plattenepithelialer als auch nicht-plattenepithelialer Histologie, der Mehrheit der diagnostizierten Lungenkrebsfälle. Als einziger zugelassener PD-1-Inhibitor, der nachweislich einen Gesamtüberlebensvorteil gegenüber der Standardtherapie unabhängig von der PD-L1-Expression hat, bietet Nivolumab Ärzten eine Therapieoption für geeignete Patienten nach vorheriger Chemotherapie, ohne dass zuvor ein Biomarkertest zur Bestimmung der PD-L1-Expression durchgeführt werden muss. Diese Zulassung ist eine wichtige Nachricht für Patienten und ihre Familien, die eine neue Behandlungsoption benötigen.“

Belegter Gesamtüberlebensvorteil im Vergleich zu Docetaxel bei vorbehandelten Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC

CheckMate -057 ist eine unverblindete, randomisierte Phase-III-Studie, die Nivolumab im Vergleich zu Docetaxel bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC mit nicht-plattenepithelialer Histologie untersucht hat. Primärer Endpunkt war das Gesamtüberleben. Zu den sekundären Endpunkten zählten die objektive Ansprechrate (ORR) und das progressionsfreie Überleben (PFS). Die Studie schloss Patienten unabhängig von ihrem PD-L1-Expressionsstatus ein. Nach der Randomisierung erhielten die Patienten entweder Nivolumab (3 mg/kg Körpergewicht intravenös jede zweite Woche) oder Docetaxel (75 mg/m2 intravenös jede dritte Woche). Die vorspezifizierte Interimsanalyse wurde nach 413 beobachteten Ereignissen vorgenommen (entspricht 93 % der für die abschließende Analyse geplanten Anzahl an Ereignissen).

Nivolumab zeigte im Rahmen dieser Studie einen Vorteil im Gesamtüberleben im Vergleich zu Docetaxel und eine Verringerung des Sterberisiko um 27 % (HR: 0,73; 95 %-KI: 0,59–0,89; p = 0,0015) mit einer 1-Jahres-Überlebensrate von 51 % für Nivolumab (95 %-KI: 44,6–56,1) im Vergleich zu 39 % für Docetaxel (95 %-KI: 33,3–44,6). Das mediane Gesamtüberleben betrug bei den mit Nivolumab behandelten Patienten 12,2 Monate (95 %-KI: 9,66–14,98) und 9,4 Monate für Docetaxel (95 %-KI: 8,0–10,68). Die objektive Ansprechrate im Nivolumab-Arm betrug 19 % (56/292 Patienten; 4 mit vollständigem Ansprechen; 52 mit teilweisem Ansprechen; 95 %-KI: 15–24) und 12 % bei Docetaxel (36/290; 1 mit vollständigem Ansprechen, 35 mit teilweisem Ansprechen; 95 %-KI: 9–17; p = 0,0246). Bei den Patienten, die Nivolumab erhielten, betrug die mediane Ansprechdauer 17,2 Monate gegenüber 5,6 Monaten bei Docetaxel. Das mediane PFS betrug 2,3 Monate für Nivolumab und 4,2 Monate für Docetaxel (HR: 0,92; 95 %-KI: 0,77–1,11; p = 0,3932).

Die Ergebnisse einer exploratorischen, multivariaten Post-hoc-Analyse, die durchgeführt wurde, um die Erstellung der Fachinformation zu unterstützen, zeigte, dass mit Nivolumab behandelte Patienten, die prognostisch ungünstigere Faktoren und/oder einen aggressiven Krankheitsverlauf verbunden mit einer geringen oder gar keiner Tumor-PD-L1-Expression aufwiesen, einem höheren Sterberisiko innerhalb der ersten 3 Monate ausgesetzt waren (Nivolumab-Arm [59/292, 20,2 %], Docetaxel-Arm [44/290, 15,2 %]). In keinem Studienarm traten frühzeitige Todesfälle aufgrund einer studienbezogenen Medikamenten-Toxizität auf.

Das Verträglichkeitsprofil von Nivolumab im Rahmen der CheckMate -057-Studie war mit vorherigen Studien vergleichbar. Schwere Nebenwirkungen traten bei 47 % der mit Nivolumab behandelten Patienten auf. In der Gesamtpopulation waren die häufigsten bei mindestens 2 % der mit Nivolumab behandelten Patienten aufgetretenen schweren Nebenwirkungen Lungenentzündung, Lungenembolie, Dyspnoe, Pleuraerguss und Atemversagen. Nivolumab wurde bei 13 % der Patienten abgesetzt und bei 29 % der Patienten aufgrund von Nebenwirkungen ausgesetzt. Die häufigsten Nebenwirkungen bei mit Nivolumab behandelten Patienten (berichtet bei mehr als 20 % der Patienten) waren Müdigkeit (49 %), Schmerzen des Muskel-Skelett-Apparats (36 %), Husten (30 %), Appetitlosigkeit (29 %) und Obstipation (23 %).

Der zur Analyse der PD-L1-Expression in der CheckMate -057-Studie eingesetzte Biomarkertest PD-L1 IHC 28-8 PharmDx ist jetzt in Europa CE-zertifiziert und kann genutzt werden, um Ärzten weitere Informationen zu liefern. Ein PD-L1-Test ist nicht erforderlich, um eine Behandlung mit Nivolumab bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC zu beginnen.

CheckMate -017 ist eine unverblindete, randomisierte Phase-III-Studie, die Nivolumab (3 mg/kg Körpergewicht intravenös über 60 Minuten jede zweite Woche) im Vergleich zur Standardtherapie mit Docetaxel (75 mg/m2 Körperoberfläche intravenös jede dritte Woche) bei Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC mit plattenepithelialer Histologie und Progression nach einer platinbasierten Chemotherapie-Doublette untersucht hat. Primärer Endpunkt der Studie war das OS, sekundäre Endpunkte waren unter anderem das PFS und die ORR. Die Studie schloss Patienten unabhängig von ihrem PD-L1-Expressionsstatus ein.

Die Ergebnisse der Studie CheckMate -017 zeigten eine Verringerung des Sterberisikos um 41 % mit einer Ein-Jahres-Überlebensrate von 42 % für Nivolumab (42,1 %; 95 %-KI: 33,7–50,3) im Vergleich zu 24 % (23,7 %; 95 %-KI: 16,9–31,1) für Docetaxel (HR: 0,59; 96,8 %-KI: 0,43–0,81; p = 0,0002). Das mediane OS betrug 9,2 Monate für Nivolumab gegenüber 6 Monate für Docetaxel. Nivolumab zeigte darüber hinaus konsistente, statistisch signifikante und klinisch relevante Verbesserungen in Bezug auf die sekundären Endpunkte ORR und PFS im Vergleich zu Docetaxel bei vorbehandelten Patienten mit einem fortgeschrittenen plattenepithelialen NSCLC. Der Überlebensvorteil bestand unabhängig von der PD-L1-Expression bei allen vorgegebenen Expressionsstufen (1 %, 5 % und 10 %). Das Verträglichkeitsprofil von Nivolumab in der Studie CheckMate -017 entsprach dem vorhergehenden Studien. Die Ergebnisse der Studie CheckMate -017 wurden im The New England Journal of Medicine veröffentlicht und im Rahmen der Jahrestagung 2015 der American Society of Clinical Oncology präsentiert.2

Über Lungenkrebs

Lungenkrebs ist weltweit die häufigste krebsbedingte Todesursache. Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben jährlich mehr als 1,5 Millionen Menschen an Lungenkrebs und damit weltweit mehr Menschen als an Darm-, Brust- und Prostatakrebs zusammen.3,4 Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) ist eine der häufigsten Formen dieser Erkrankung, auf die rund 85 % der Lungenkrebsfälle entfallen.5 Etwa 25 bis 30 % aller Lungenkarzinome haben eine plattenepitheliale Histologie.5 Auf das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom mit nicht-plattenepithelialer Histologie entfallen 50 bis 65 % der Fälle.5 Die Überlebensrate hängt von dem Stadium und der Art des Karzinoms zum Zeitpunkt der Diagnose ab. Weltweit beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate für das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom im ersten Stadium 47 bis 50 %.5 Bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen im Stadium IV sinkt die 5-Jahres-Überlebensrate auf 2 %.5

Über Nivolumab (Opdivo®)

Tumorzellen können durch verschiedene Escape-Mechanismen, wie die Unterdrückung der Immunantwort über Checkpoint-Signalwege, der körpereigenen Immunabwehr entkommen.6 Nivolumab ist ein humaner monoklonaler Antikörper, der spezifisch an den Programmed-Death-1 (PD-1)-Rezeptor auf aktivierten T-Zellen bindet. Dadurch kann Nivolumab die Interaktion der Liganden PD-L1 und PD-L2 auf der Oberfläche der Tumorzellen mit dem PD-1-Rezeptor hemmen. Die Blockade des PD-1-Rezeptors durch Nivolumab kann so eine Unterdrückung der Immunabwehr verhindern und die antitumorale Immunantwort reaktivieren.6,7 Um Nivolumab bei unterschiedlichen Tumorarten als Monotherapie oder in Kombination mit anderen Behandlungen zu untersuchen, hat Bristol-Myers Squibb ein umfangreiches, globales Entwicklungsprogramm mit mehr als 50 Studien aufgesetzt, in die weltweit über 18.000 Patienten eingeschlossen wurden. Nivolumab wurde 2014 als erster PD-1-Inhibitor weltweit zugelassen und hat die Marktzulassung derzeit in 48 Ländern, darunter Europa, die Vereinigten Staaten und Japan. In Europa erteilte die Europäische Kommission am 19. Juni 2015 die erste Zulassung für Nivolumab zur Monotherapie von erwachsenen Patienten mit nicht-resezierbarem oder metastasiertem Melanom. Am 20. Juli folgte die zweite Marktzulassung für Nivolumab durch die Europäische Kommission unter dem Handelsnamen Nivolumab BMS® zur Behandlung von Erwachsenen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom mit plattenepithelialer Histologie (SQ-NSCLC) nach vorangegangener Chemotherapie. Seit dem 28.10.2015 ist Nivolumab unter dem einheitlichen Handelsnamen Opdivo® verfügbar. Am 4. April 2016 wurde die Zulassung von Nivolumab auf das NSCLC mit nicht-plattenepithelialer Histologie (NSQ-NSCLC) und das fortgeschrittene Nierenzellkarzinom nach Vortherapie erweitert.

Über die Immunonkologie bei Bristol-Myers Squibb

Chirurgie, Strahlentherapie, zytotoxische oder zielgerichtete Therapien bildeten in den letzten Jahrzehnten die Säulen der Krebsbehandlung. Dennoch blieb ein längeres Überleben bei guter Lebensqualität für viele Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen nur schwer erreichbar. Um den Bedarf an neuen, wirkungsvollen Therapien zu decken, fokussiert Bristol-Myers Squibb in seinen Forschungsaktivitäten auf den innovativen Bereich der Immunonkologie. Der primäre Wirkmechanismus immunonkologischer Substanzen besteht darin, im Kampf gegen Krebs das körpereigene Immunsystem zu aktivieren. Das Unternehmen evaluiert derzeit verschiedene immuntherapeutische Substanzen für Patienten mit unterschiedlichen Krebsarten. Dabei wird auch das Potenzial von Kombinationen immunonkologischer Wirkstoffe, die auf verschiedene und möglicherweise synergistische Signalwege bei der Krebsbehandlung abzielen, geprüft. Bristol-Myers Squibb hat sich verpflichtet, die Forschung in der Immunonkologie voranzutreiben mit dem Ziel, Therapien zu entwickeln, die die Lebenserwartung und die Lebensqualität von Krebspatienten verbessern.

Über Bristol-Myers Squibb

Bristol-Myers Squibb ist ein weltweit tätiges BioPharma-Unternehmen, das sich die Erforschung, Entwicklung und den Einsatz innovativer Medikamente zur Aufgabe gemacht hat, die Patienten im Kampf gegen schwere Erkrankungen helfen. Weiterführende Informationen unter www.b-ms.de und www.bms-onkologie.de.

Zukunftsgerichtete Aussagen von Bristol-Myers Squibb

Diese Pressemitteilung enthält hinsichtlich der Forschung, Entwicklung und Vermarktung von pharmazeutischen Produkten sogenannte „zukunftsgerichtete Aussagen“ im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Solche zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf gegenwärtigen Erwartungen und unterliegen entsprechenden Risiken und Unsicherheiten, darunter Faktoren, die zum Beispiel eine Verzögerung oder Veränderung dieser Aussagen zur Folge haben und dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse erheblich von den gegenwärtigen Erwartungen abweichen. Es kann keine Garantie für zukunftsgerichtete Aussagen übernommen werden. Neben weiteren Unsicherheiten kann nicht garantiert werden, dass Nivolumab in der Europäischen Union weitere Zulassungen erhalten oder im Falle einer Zulassung ein wirtschaftlich erfolgreiches Produkt wird. Zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Pressemitteilung sollten zusammen mit den vielen Unsicherheiten bewertet werden, die sich auf das Handeln von Bristol-Myers Squibb auswirken. Hierzu gehören insbesondere die Unsicherheiten, die in der Erörterung der Risikofaktoren im Jahresbericht von Bristol-Myers Squibb auf Formblatt 10-K für das am 31. Dezember 2015 beendete Geschäftsjahr, in unseren Quartalsberichten auf Formblatt 10-Q und in aktuellen Berichten auf Formblatt 8-K benannt wurden. Bristol-Myers Squibb sieht sich nicht verpflichtet, seine zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder sonstiger Faktoren öffentlich zu aktualisieren.

Kontakt

Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Ina Fürholzer
Arnulfstraße 29
80636 München
Tel.: 089 / 12 142 – 304
Mail: ina.fuerholzer@bms.com

  1. Borghaei H, Paz-Ares L, Horn L, et al. Nivolumab versus docetaxel in advanced nonsquamous non-small-cell lung cancer. N Engl J Med 2015;373(17):1627–39.
  2. Brahmer J, Reckamp KL, Baas P, et al. Nivolumab versus docetaxel in advanced squamous-cell non–small-cell lung cancer. N Engl J Med 2015;373(2):123–35.
  3. Globocan 2012. Estimated cancer incidence, mortality and prevalence worldwide in 2012 - world population fact sheet. Verfügbar unter: http://globocan.iarc.fr/Pages/fact_sheets_population.aspx?country=900. Abgerufen am 07.04.2016.
  4. Globocan 2012. Estimated cancer incidence, mortality and prevalende worldwide in 2012 - simple maps. Verfügbar unter: http://globocan.iarc.fr/Pages/Map.aspx. Abgerufen am 07.04.2016.
  5. American Cancer Society. Lung cancer (non-small cell). Verfügbar unter: http://www.cancer.org/acs/groups/cid/documents/webcontent/003115-pdf.pdf. Abgerufen am 07.04.2016.
  6. American Cancer Society. Cancer immunotherapy. Verfügbar unter: http://www.cancer.org/acs/groups/cid/documents/webcontent/003013-pdf.pdf. Abgerufen am 07.04.2016.
  7. McDermott DF, Atkins MB. PD-1 as a potential target in cancer therapy. Cancer Med 2013;2(5):662–73.