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Pressemitteilung

Bristol-Myers Squibb erweitert internationales Immunonkologie-Forschungsnetzwerk

13/03/17


  • Seit seiner Gründung 2012 hat das II-ON (International Immuno-Oncology Network) mehr als 150 Forschungsprojekte zu 20 verschiedenen Tumorarten durchgeführt, darunter 12 klinische Studien.
  • Zum weltweiten Netzwerk zählen jetzt 15 führende wissenschaftliche Einrichtungen mit über 250 Wissenschaftlern.

München, 13. März 2017 – Bristol-Myers Squibb gibt bekannt, dass weitere führende Institute dem International Immuno-Oncology Network (II-ON) beigetreten sind. Mit dem Columbia University Medical Center in den USA und dem Peter MacCallum Cancer Centre in Australien zählen jetzt insgesamt 15 Spitzenforschungszentren zum weltweiten II-O-Netzwerk, zu dem auch das Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) am Universitätsklinikum Essen gehört. Die Zusammenarbeit von Bristol-Myers Squibb mit exzellenten Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Immunonkologie und translationalen Medizin soll die Behandlung von Patienten weiter verbessern. Das 2012 von Bristol-Myers Squibb gegründete II-ON war eine der ersten Kooperationen zwischen Industrie und Wissenschaft zur Immunonkologie. Das Netzwerk umfasst mittlerweile mehr als 250 Wissenschaftler, die an über 150 Forschungsprojekten zu 20 verschiedenen Tumorentitäten arbeiten. Das II-ON hat nicht nur entscheidend zur Entwicklung neuer immunonkologischer Wirkstoffe beigetragen, sondern auch zu grundlegenden Erkenntnissen über Biomarker und die Identifizierung und Validierung biologischer Zielstrukturen geführt.

„Bristol-Myers Squibb ist seit Langem davon überzeugt, dass die Zukunft der Krebsforschung von Investitionen in die Wissenschaft abhängt. Wir haben das II-ON gegründet, um Innovationen in der immunonkologischen Forschung und die Entdeckung neuer Therapien zu erleichtern, indem wir einen effizienten Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen führenden Einrichtungen der internationalen Krebsforschung bereitstellen”, so Nils Lonberg, Head of Oncology Biology Discovery bei Bristol-Myers Squibb. „Die bedeutenden Entdeckungen, die das II-ON in den letzten fünf Jahren gemacht hat, haben nicht nur unsere robuste frühe Pipeline in der Immunonkologie geprägt, sondern auch das gesamte Forschungsfeld vorangebracht. Wir sind stolz darauf, nun auch mit dem Columbia University Medical Center und dem Peter Mac zusammenarbeiten zu dürfen und werden gemeinsam mit allen Partnern des II-ON weiterhin innovative Forschungsarbeit leisten, um unser gemeinsames Verständnis der Immunonkologie weiterzuentwickeln.“

Aufgrund des Erfolgs des II-ON hat Bristol-Myers Squibb in verschiedene weitere Modelle der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit akademischen Partnern weltweit investiert. Dazu zählen das Immuno-Oncology Integrated Community Oncology Network (IO-ICON) und die Global Expert Centers Initiative (GECI), der auch das Westdeutsche Tumorzentrum am Universitätsklinikum Essen angehört.

„Wir sind der Meinung, dass ein standardisierter Forschungsansatz alleine nicht geeignet ist, Innovationen zu fördern”, so Lonberg weiter. „Durch gezielte Kooperationen mit akademischen Einrichtungen erweitern wir gemeinsam unsere Forschungsmöglichkeiten, um das Leben von Menschen mit einer Krebserkrankung zu verbessern.“

Über das International Immuno-Oncology Network (II-ON)

Das im Jahr 2012 gegründete II-ON ist ein globales Peer-to-Peer-Netzwerk zwischen Bristol-Myers Squibb und wissenschaftlichen Einrichtungen. Ziel ist es, durch verschiedene präklinische, translationale sowie biologische Forschungsziele, die Entwicklung in der Immunonkologie voranzutreiben. Die Forschung basiert auf drei grundlegenden wissenschaftlichen Ansätzen: Verständnis der Resistenzmechanismen gegenüber Immuntherapien, Identifizierung von Patientenpopulationen, die voraussichtlich von Immuntherapien profitieren können und Erforschung neuer Kombinationstherapien, die möglicherweise die Anti-Tumorantwort durch komplementäre Wirkmechanismen verstärken. Das II-ON fördert die Übertragung von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen auf die Entdeckung und Entwicklung von Wirkstoffen, um neue Therapieoptionen in die klinische Praxis einzuführen.

Neben Bristol-Myers Squibb umfasst das II-ON derzeit 15 führende Krebsforschungseinrichtungen, darunter: Clinica Universidad Navarra, Dana-Farber Cancer Institute, The Earle A. Chiles Research Institute (Providence Health & Services), Institut Gustave Roussy, Istituto Nazionale per lo Studio e la Cura dei Tumori „Fondazione G. Pascale“, Bloomberg-Kimmel Institute for Cancer Immunotherapy am Johns Hopkins Kimmel Cancer Center, Memorial Sloan Kettering Cancer Center, National Cancer Center Japan, The Netherlands Cancer Institute, The Royal Marsden NHS Foundation Trust and The Institute of Cancer Research, University College London, The University of Chicago, Westdeutsches Tumorzentrum/Universitätsklinikum Essen und nun auch Columbia University Medical Center sowie Peter MacCallum Cancer Centre.

Über die Immunonkologie bei Bristol-Myers Squibb

Chirurgie, Strahlentherapie, zytotoxische oder zielgerichtete Therapien bildeten in den letzten Jahrzehnten die Säulen der Krebsbehandlung. Dennoch blieb ein längeres Überleben bei guter Lebensqualität für viele Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen nur schwer erreichbar. Um den Bedarf an neuen, wirkungsvollen Therapien zu decken, fokussiert Bristol-Myers Squibb in seinen Forschungsaktivitäten auf den innovativen Bereich der Immunonkologie. Der primäre Wirkmechanismus immunonkologischer Substanzen besteht darin, im Kampf gegen Krebs das körpereigene Immunsystem zu aktivieren. Das Unternehmen evaluiert derzeit verschiedene immuntherapeutische Substanzen für Patienten mit unterschiedlichen Krebsarten. Dabei wird auch das Potenzial von Kombinationen immunonkologischer Wirkstoffe, die auf verschiedene und möglicherweise synergistische Signalwege bei der Krebsbehandlung abzielen, geprüft. Bristol-Myers Squibb hat sich verpflichtet, die Forschung in der Immunonkologie voranzutreiben mit dem Ziel, Therapien zu entwickeln, die die Lebenserwartung und die Lebensqualität von Krebspatienten verbessern.

Über Bristol-Myers Squibb

Bristol-Myers Squibb ist ein weltweit tätiges BioPharma-Unternehmen, das sich die Erforschung, Entwicklung und den Einsatz innovativer Medikamente zur Aufgabe gemacht hat, die Patienten im Kampf gegen schwere Erkrankungen helfen. Weiterführende Informationen unter www.b-ms.de und www.bms-onkologie.de.

Zukunftsgerichtete Aussagen von Bristol-Myers Squibb

Diese Pressemitteilung enthält hinsichtlich der Forschung, Entwicklung und Vermarktung von pharmazeutischen Produkten sogenannte „zukunftsgerichtete Aussagen“ im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Solche zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf gegenwärtigen Erwartungen und unterliegen entsprechenden Risiken und Unsicherheiten, darunter Faktoren, die zum Beispiel eine Verzögerung oder Veränderung dieser Aussagen zur Folge haben und dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse erheblich von den gegenwärtigen Erwartungen abweichen. Es kann keine Garantie für zukunftsgerichtete Aussagen übernommen werden. Zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Pressemitteilung sollten zusammen mit den vielen Unsicherheiten bewertet werden, die sich auf das Handeln von Bristol-Myers Squibb auswirken. Hierzu gehören insbesondere die Unsicherheiten, die in der Erörterung der Risikofaktoren im Jahresbericht von Bristol-Myers Squibb auf Formblatt 10-K für das am 31. Dezember 2016 beendete Geschäftsjahr, in unseren Quartalsberichten auf Formblatt 10-Q und in aktuellen Berichten auf Formblatt 8-K benannt wurden. Bristol-Myers Squibb sieht sich nicht verpflichtet, seine zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder sonstiger Faktoren öffentlich zu aktualisieren.

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Kontakt

Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Ina Fürholzer
Arnulfstraße 29
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Tel.: 089 / 12 142 - 304
Mail: ina.fuerholzer@bms.com