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Pressemitteilung

Strategische Kooperation zur Immunonkologie

Immunoscience

11/12/17


Klinische Studien zu Hodgkin-Lymphom und Lungenkrebs bereits angelaufen

München, 11. Dezember 2017 – Bristol-Myers Squibb und die Uniklinik Köln haben eine Kooperation zur strategischen Zusammenarbeit im Bereich der Immunonkologie geschlossen. Eine Phase-II-Studie zum Hodgkin-Lymphom (NIVAHL) und eine zum Lungenkrebs (BIOLUMA) wurden bereits gestartet. Eine zweite Studie zum Hodgkin-Lymphom wird im 1. Quartal 2018 starten. Weitere Aktivitäten – auch zu anderen onkologischen Erkrankungen – sind in Vorbereitung. Die Vereinbarung mit der Uniklinik Köln ist Teil der Global Expert Centers Initiative (GECI), mit der Bristol-Myers Squibb die Forschung in der Immunonkologie beschleunigen möchte.

Bei der Bekämpfung von Krebs ist die Immuntherapie und speziell der Einsatz von Immun-Checkpoint-Inhibitoren, die eine Blockade bei den Immunzellen überwinden, eine der bedeutendsten Neuentwicklungen. Aktuell werden die neuen Substanzen häufig in Kombination mit herkömmlichen Behandlungsmethoden eingesetzt. Beim malignen Melanom und beim Lungenkrebs konnten bei bestimmten Patientengruppen damit bereits große Erfolge erzielt werden, die Anlass zur Hoffnung geben, diese auch auf weitere Erkrankungen übertragen zu können.

Beim klassischen Hodgkin-Lymphom gibt es – bei Krankheitsrückfall oder wenn der Tumor nicht auf die herkömmlichen Behandlungen (Chemo- und Strahlentherapie) anspricht – ebenfalls erste zugelassene immunonkologische Therapien. Im Rahmen der Kooperation mit Bristol-Myers Squibb werden an der Kölner Uniklinik in zunächst zwei Phase-II-Studien Kombinationen von Chemo- und Immuntherapeutika überprüft: „Unsere Patienten sind meist im Kindes- bzw. Jugendalter – da ist es wichtig, auch an die Zeit nach der Therapie zu denken. Das Hodgkin-Lymphom ist heute sehr gut kontrollierbar, allerdings gibt es beim Einsatz klassischer Therapien oft Probleme mit Spätschäden oder minimalen Resterkrankungen. Diese zu vermindern ist das Ziel unserer Forschung“, sagt der Leiter der Deutschen Hodgkin-Studiengruppe (GHSG), Prof. Andreas Engert, der für beide Studien verantwortlich ist. Die Studiengruppe von Prof. Engert ist international führend und behandelt jedes Jahr über 1.000 Patienten im Rahmen von klinischen Studien.

Auch zum Lungenkrebs wurde bereits eine Phase-II-Studie gestartet. Die international agierende Studiengruppe sitzt ebenfalls an der Uniklinik Köln und wird vom Ärztlichen Leiter des Centrums für Integrierte Onkologie, Prof. Dr. Jürgen Wolf, angeführt. Zusammen mit Bristol-Myers Squibb hat sein Team die BIOLUMA-Studie initiiert. Hier geht es um das Auffinden von Biomarkern, die für das Ansprechen auf Immun-Checkpoint-Blockaden prädiktiv sind. Das bedeutet, dass man bereits vor Verabreichung der Immuntherapeutika herausfinden möchte, bei welchen Patienten die Substanzen besonders gut wirken.

Dr. Michael May, Country Medical Director Deutschland, Bristol-Myers Squibb: „Mit der Uniklinik Köln verbindet uns seit Jahren eine sehr gute Zusammenarbeit in der Forschung und Entwicklung, die wir jetzt im Rahmen der GECI-Kooperation weiter fortführen werden. Wir hoffen, dass die laufenden klinischen Studien und neue Forschungsprojekte dazu beitragen, dass wir unsere innovativen immunonkologischen Therapien – als Monotherapie oder in Kombination – noch schneller Krebspatienten zur Verfügung stellen können.“

Bristol-Myers Squibb hat einen seiner Entwicklungsschwerpunkte im Bereich der Immunonkologie und verfügt derzeit über drei zugelassene immunonkologische Substanzen. Prof. Wolf: „Wir freuen uns, dass wir die Expertisen jetzt bündeln können und gemeinsam daran arbeiten, die Immunonkologie weiter zu entwickeln. Wir betreuen über unsere international agierenden Studiengruppen in Köln eine große Zahl von Krebspatienten, die dadurch noch besser von den innovativen Behandlungsansätzen profitieren werden.“

Über Bristol-Myers Squibb
Bristol-Myers Squibb ist ein weltweit tätiges BioPharma-Unternehmen, das sich die Erforschung, Entwicklung und den Einsatz innovativer Medikamente zur Aufgabe gemacht hat, die Patienten im Kampf gegen schwere Erkrankungen helfen. Mit einem globalen Entwicklungsprogramm, das mehr als 50 Studien in verschiedenen Tumorentitäten umfasst, in die weltweit über 50.000 Patienten eingeschlossen sind, nimmt Bristol-Myers Squibb eine Vorreiterrolle in der Immunonkologie ein und verfügt als einziges Unternehmen über drei zugelassene immunonkologische Substanzen.

Weiterführende Informationen unter www.b-ms.de und www.bms-onkologie.de.

Zukunftsgerichtete Aussagen von Bristol-Myers Squibb
Diese Pressemitteilung enthält hinsichtlich der Forschung, Entwicklung und Vermarktung von pharmazeutischen Produkten sogenannte „zukunftsgerichtete Aussagen“ im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Solche zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf gegenwärtigen Erwartungen und unterliegen entsprechenden Risiken und Unsicherheiten, darunter Faktoren, die zum Beispiel eine Verzögerung oder Veränderung dieser Aussagen zur Folge haben und dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse erheblich von den gegenwärtigen Erwartungen abweichen. Es kann keine Garantie für zukunftsgerichtete Aussagen übernommen werden. Zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Pressemitteilung sollten zusammen mit den vielen Unsicherheiten bewertet werden, die sich auf das Handeln von Bristol-Myers Squibb auswirken. Hierzu gehören insbesondere die Unsicherheiten, die in der Erörterung der Risikofaktoren im Jahresbericht von Bristol-Myers Squibb auf Formblatt 10-K für das am 31. Dezember 2016 beendete Geschäftsjahr, in unseren Quartalsberichten auf Formblatt 10-Q und in aktuellen Berichten auf Formblatt 8-K benannt wurden. Bristol-Myers Squibb sieht sich nicht verpflichtet, seine zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder sonstiger Faktoren öffentlich zu aktualisieren. 

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Kontakt
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